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Börsenbrief-Techniken(2) - Zyklen

Der ZA benutzt nicht nur die normale Charttechnik zur Prognose, sondern setzt die in kurzen Chartbildern gefundenen Trendlinien, das Verhalten bestimmten gleitender Durchschnitte in Relation zu den gefundenen Zyklen. Dazu wird geprüft, ob berechnete Kursziele erreicht oder aktualisiert werden müssen,
Hierzu werden mittel- bzw. kurzfristige Charts - meist der DAX- der S&P 500-Index samt adjustiererten Futures sowie der Nasdaq 100 untersucht.
Nachfolgend ein Beispiel. Sie sehen die benutzten Charts der Wochenanalyse 2806 vom 09.07.06 mit den entsprechenden Textpassagen im Originalton.

 

Obiger Chart zeigt den September-DAX-Future, adjustiert, d.h. bei Verfall werden die rückwirkenden Kurse um das Loch versetzt. Dies führt dazu, dass Trendlinien, die im Cash-Index bei bestimmten Linien liegen, im Future ganz woanders gezogen werden.
Auch wird der Future mittlerweile bis 22.00 Uhr gehandelt, was manchmal eine ganz andere Einschätzung ergibt als im normalen Index.
O-Ton damals:
A-B-C-Ziel markierte Höchststand im DAX-Future
5785 wurde nicht mehr überschritten, die gleitende 52-Tage-Linie, ebenfalls als Widerstand sehr effektiv, läuft abwärts und zeigt eine mittelfristige Trendwende nach unten an. Mit dem erneuten Unterschreiten von 5744 im Future dürfte der deutsche Aktienmarkt bestenfalls seitwärts laufen....”
In der Analyse folgte  ein Kerzenchart des Future, der Platz bis 5615 nach unten liess, nachfolgend zu sehen.

O.Ton damals:
“Kerzenchart lässt Platz bis 5548
5615 ist das erste Ziel, weitere 60 Punkte Minus für den Future. Der Cash-Dax hat dagegen 130 Punkte nach unten bis zur links eingezeichneten Unterstützungszone, wird am Montag jedoch erstmal 40-50 Punkte tiefer eröffnen. Wie es dann weitergeht, wird sich im Laufe der Tage zeigen.”
Gefolgt wurde dieser Ausblick vom Cash-DAX mit entsprechend eingezeichnetem Zyklus, sowie dem S&P 500-Index auch mit Zyklusmarkierungen.

 

Im amerikanischen Index kam es fast exakt zum Prognosedatum zum Zyklushoch, während im deutschen Index nur der Streubereich erreicht ist. Zum S&P 500 wurde analysiert:”...der Chart deutet auf ein Ansteuern der Marke 1245 im Cash-S&P hin.”
Zu Schluss wurde der Nasdaq 100 mittelfristig gezeigt, bei dem - obwohl die Unterstützungslinien noch nicht unterschritten waren, auf wahrscheinlich neue Tiefs im Text hingewiesen wurde.
O-Ton:”Noch 5 Punkte fehlen, bis die markierte Unterstützungszone berührt wird. Fällt der S&P-Future oder auch der Cash-Index die 15 Punkte bis zu den erwarteten Unterstützungen muss mit einem Durchbruch gerechnet werden, einem neuen Jahrestief bei ca. 1500.
Das nächste kurze Zyklustief ist auf den 26.07. prognostiziert, das lange Zyklustief nun endgültig unterschritten (siehe Hinweise in den Tagesausgaben) und damit falsch. Der Weg ist bei korrekter Wallstreet-Prognose frei für neue Tiefs.
Nachfolgend der Chart des Nasdaq 100 sowie das damalige Fazit.

In der Analyseausgabe wurden weitere Sentiment-Indikatoren wie z.B. das Put/Call-Ratio unter die Lupe genommen, dazu die Optionsbestände der Index-Optionen untersucht - siehe Börsenbrief(6), bevor der ZA zu folgendem Fazit kam:
“Vergangenen Montag ging es nach oben und ab Mittwoch schaltete der Trend auf Abwärts. Zum Wochenbeginn sollte man mit weiter sinkenden Kursen rechnen, die im Extrem bis 1255/60 im S&P-Future führen, im Dax in den Bereich unter 5600.
Das Put/Call-Ratio hat das Top korrekt angezeigt.
In den bisher ähnlichen Situationen ging der amerikanische Index ca. 25-30 Punkte nach unten. Bei einem Hoch um 1280 im Cash wäre dann das Ziel im Bereich 1250-1255, was ungefähr zu den Auswertungen der vorigen Seiten passt.
Ist die Prognose und diese Analyse komplett falsch, wäre das Ziel im S&P 500 bei Vorwochenhoch 1280 anzusiedeln, was auch ungefähr dem saisonalen Muster entspricht.”
Bis Donnerstag war der deutsche Index bereits unter die Zielmarke von 5600 gefallen und markierte ein Tagestief von 5505. Der amerikanische Cash-Index sollte “ nur 25-30 Punkte fallen und war am Donnerstag deutlich tiefer aus dem Handel gegangen. Nachfolgend deutsche Index sowie stellvertretend der S&P-Future, der mit 1247 um mehrere Punkte unterhalb des Wochenziels aus dem Handel gegangen ist.
Beide Charts wurden in der Tagesausgabe vom Freitag verschickt.

 

Dieser Auszug aus der Analyse-Ausgabe soll Ihnen einen Einblick unserer Technik vermitteln. In diesem Beitrag wurde auf die Zyklen und  Charttechnik eingegangen.
In Teil 3 zeigen wir Ihnen das Prinzip der Intermarket-Analyse - einen weiteren Baustein des ZA.

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Zuletzt geändert am 
Sonntag, 9. März 2008

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